Narben entfernen lassen München - Dermatologie Schloßpalais

Nar­ben

Spu­ren des Le­bens, die das har­mo­ni­sche Haut­bild emp­find­lich stö­ren

Nicht we­ni­ge Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten fra­gen mich in mei­ner Sprech­stun­de ge­zielt um Rat, weil sie an die­ser oder je­ner Stel­le ih­res Ge­sichts oder Ih­res Kör­pers Nar­ben tra­gen. Da­mit möch­te ich an die­ser Stel­le we­ni­ger die weit ver­brei­te­ten Ak­nen­ar­ben an­spre­chen, son­dern Nar­ben the­ma­ti­sie­ren, die sich in­fol­ge ei­nes ope­ra­ti­ven Ein­griffs, ei­ner Ver­let­zung oder ei­nes Un­falls ge­bil­det ha­ben.

Ab­hän­gig vom Hei­lungs­pro­zess kön­nen Nar­ben sehr un­ter­schied­lich und auf­fäl­lig sein

Selbst­ver­ständ­lich be­sitzt eine Nar­be am Kinn oder an der Wan­ge eine ganz an­de­re vi­su­el­le Wer­tig­keit als eine am Kör­per lo­ka­li­sier­te Nar­be, die sich bei­spiels­wei­se mit der Be­klei­dung gut ver­de­cken und ver­ber­gen lässt. Ih­nen al­len aber ist ge­mein­sam, dass sie den be­trof­fe­nen Men­schen in der Re­gel an ein un­an­ge­neh­mes Er­leb­nis wie die über­stan­de­ne Ope­ra­ti­on oder eine ver­heil­te Ver­let­zung er­in­nern. Dazu kommt der in sehr vie­len Fäl­len mit Nar­ben­ge­we­be ver­bun­de­ne un­äs­the­ti­sche Ef­fekt.

Eine Nar­be bil­det sich, weil die kom­ple­xe Struk­tur der Haut an der be­tref­fen­den Stel­le durch­schnit­ten oder auf an­de­re Wei­se zer­stört wur­de. Im Rah­men kom­ple­xer Pro­zes­se der Haut­hei­lung stellt un­ser Kör­per dann wie­der eine nach au­ßen ab­ge­schlos­se­ne Epi­der­mis her. Da­bei ent­steht im di­rek­ten Be­reich der ver­heil­ten Wun­de aber kein ma­kel­lo­ses, glat­tes Haut­ge­we­be. Viel­mehr kommt es zu ei­ner Haut­ver­än­de­rung, die we­gen ih­rer röt­li­chen, bläu­li­chen oder weiß­li­chen Farb­ge­bung ins Auge fällt.

Nar­ben kön­nen hy­per­troph oder atroph aus­ge­bil­det sein

Beim Ver­hei­len man­cher Nar­ben kommt es zu ei­nem Über­schie­ßen bei der Neu­bil­dung von Bin­de­ge­we­be. Das führt im End­ergeb­nis zur Ent­ste­hung ei­ner ver­dick­ten und wuls­ti­gen Nar­be mit un­re­gel­mä­ßi­ger, oft­mals auch vor­ge­wölb­ter und ver­här­te­ter Ober­flä­che. In der Der­ma­to­lo­gie be­zeich­nen wir sol­che Haut­ver­än­de­run­gen als hy­per­tro­phe Nar­ben oder Keloid­nar­ben. Im Ge­gen­zug kom­men aber auch die so­ge­nann­ten atro­phen Nar­ben vor. Die­ses Fach­wort steht für ein­ge­sun­ke­nes und ver­tief­tes Nar­ben­ge­we­be, das sich dann aus­bil­det, wenn die Haut an der be­tref­fen­den Stel­le nur un­ge­nü­gend re­ge­ne­riert und wie­der­her­ge­stellt wird.

Cha­rak­te­ris­tisch für hy­per­tro­phe wie für atro­phe Nar­ben ist ne­ben der er­heb­li­chen op­ti­schen Stö­rung des Haut­bil­des auch der un­güns­ti­ge tast­ba­re Be­fund beim Dar­über­strei­chen mit den Fin­gern.

In the­ra­peu­ti­scher Hin­sicht sind ef­fek­ti­ve Maß­nah­men an­wend­bar

Für die ge­ziel­te äs­the­ti­sche Kor­rek­tur und Ver­schö­ne­rung vor­han­de­ner Nar­ben kann die mo­der­ne Der­ma­to­lo­gie so­wohl für das Ge­sicht wie für den Kör­per wir­kungs­vol­le Me­tho­den an­wen­den. So ha­ben sich spe­zi­ell bei hy­per­tro­phen Nar­ben die La­ser­be­hand­lung und die In­jek­ti­on von Kor­ti­son be­währt. Der ge­ziel­te Ein­satz von La­sern in op­ti­ma­ler Wel­len­län­ge kann auch bei atro­phen, weiß­lich oder röt­li­chen Nar­ben die The­ra­pie der Wahl bil­den. Zu­sätz­lich lässt sich das ein­ge­sun­ke­ne und oft wie ge­schrumpft aus­se­hen­de Ge­we­be von atro­phen Nar­ben mit Hyaluron­säu­re-Fil­ler er­gän­zen und auf­pols­tern. Dar­über hin­aus kann ich Nar­ben in al­len Va­ri­an­ten auch gut mit ei­ner klei­nen Haut­o­pe­ra­ti­on kor­ri­gie­ren, vor al­lem wenn sie sehr un­re­gel­mä­ßig, wuls­tig und kno­tig ver­wach­sen sind.

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