Hautkrebvorsorge bei Dr. Tatiana von Bayern in München

Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt in München

Die Anzahl der Hautkreb­serkrankun­gen steigt seit Jahrzehn­ten. Ein­er­seits liegt dies am verän­derten Lebensstil: Die Dicke der Ozon­schicht nimmt ab und Fer­n­reisen in son­nige Län­der wer­den immer beliebter. Aber auch die heimis­che Sonne kann schaden, wenn der Son­nen­schutz außer Acht gelassen wird. Ander­er­seits wer­den Solar­ien häu­fig fälschlicher­weise als sich­er ange­se­hen. Da kün­stliche Son­nen­strahlen aber meist aus sehr starken UVA-Strahlen beste­hen, führen sie zu den gle­ichen Spät­fol­gen wie über­mäßige Son­nenbe­strahlung.

Die drei Hautkreb­sarten Basalzel­lka­rzi­nom, Stachelzel­lka­rzi­nom und malignes Melanom stellen gemein­sam die häu­fig­ste Kreb­serkrankung in Deutsch­land dar. Ins­ge­samt erkranken 233.000 Men­schen in Deutsch­land an Hautkrebs – 28.000 davon an schwarzem Hautkrebs. Rund 3.600 Deutsche ster­ben jährlich an Hautkrebs. Dies kann in der Regel ver­mieden wer­den, wenn der Hautkrebs rechtzeit­ig diag­nos­tiziert wird. Denn die eng­maschige fachärztliche Kon­trolle in fes­ten Zeit­in­ter­vallen kann Hautkrebs ver­mei­den oder schon früh ent­deck­en.

Wer hat ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken?

Grund­sät­zlich kom­men Verän­derun­gen an den Hautzellen, die zu einem Hautkrebs führen kön­nen, bei Patien­ten in jedem Leben­salter vor.

Neben ein­er indi­vidu­ellen erblichen Vor­be­las­tung gilt die Sonnen­ex­po­si­tion als Risiko­fak­tor. Das gilt sowohl für langjährige Son­nenbe­strahlung als auch für ver­mehrte Son­nen­brände. Das bet­rifft beson­ders häu­fig Men­schen, die entsprechende Berufs­bilder haben (z. B. Land­wirte, Bauar­beit­er) oder ein sehr Out­door-ori­en­tiertes Freizeitver­hal­ten pfle­gen (z. B. Golfer, Segler, Fer­n­reisende). Auf­grund der Abhängigkeit von häu­figer Son­nenbe­strahlung bzw. ver­mehrtem Son­nen­brand treten Hautkreb­svorstufen und Haut­tumoren oft an Haut­par­tien auf, die der Sonne aus­ge­set­zt wer­den. Stirn, Nase, Wan­gen, Ohren, Han­drück­en und Unter­arme sind über­durch­schnit­tlich oft betrof­fen.

Nicht jed­er Men­sch ist gle­ich anfäl­lig. So sind hell­häutige Per­so­n­en mit blonden und rötlichen Haaren und blauen Augen sonnen­empfind­lich­er und somit eher gefährdet an Hautkrebs zu erkranken, als dunkel­häutige Per­so­n­en mit dun­klen Haaren und braunen Augen. Auch die Anzahl der Mut­ter­male zählt zu den Risikokri­te­rien.

Was passiert im Vorfeld von Hautkrebs und welche Hauptformen gibt es?

Wenn Hautkarzi­nome entste­hen, ist es in bes­timmten Zellen der Haut zu Verän­derun­gen gekom­men, die wir in der Medi­zin als maligne Entar­tung beze­ich­nen. Wie bei anderen Kreb­serkrankun­gen kommt es ini­tial zu ein­er Verän­derung des Erbguts im Zel­lk­ern (Muta­tion). Im Falle des Hautkreb­ses geschieht das häu­fig durch die ultra­vi­o­lette Strahlung (UV-Strahlung) der Sonne. Dadurch kön­nen aus einzel­nen Zellen Nachkom­men entste­hen, die nicht mehr aufhören, sich zu teilen – die Kreb­szellen. Nicht alle diese Zellen kön­nen durch das kör­pereigene Abwehrsys­tem bekämpft wer­den, sodass ein Tumor bzw. Kreb­s­geschwür entste­ht.

Die am weitesten in der Bevölkerung ver­bre­it­ete Form dieser Entar­tung ist der soge­nan­nte Weiße Hautkrebs. Wesentlich sel­tener tritt der Schwarze Hautkrebs auf. Er ist in seinen Kon­se­quen­zen für betrof­fene Patien­ten aber deut­lich gefährlich­er. Neben dem Weißen Hautkrebs, dem Schwarzen Hautkrebs und den möglichen Vorstufen für Haut­tumoren beschäfti­gen wir uns in der Der­ma­tolo­gie inten­siv mit weit­eren haut­spez­i­fis­chen Kreb­s­for­men. Dazu zählen die Der­matofi­brosarkome als Tumoren, die sich im Bere­ich des Bindegewebes bilden. In diesen Bere­ich fall­en aber auch Tumor­bil­dun­gen wie die Angiosarkome an Blut­ge­fäßen oder die kuta­nen Lym­phome an Immun­zellen.

Konsequente Hautkrebsvorsorge – ideal, um sich weitsichtig zu schützen

Als umfassend qual­i­fizierte Hautärztin mit der lan­gen klin­is­chen und prak­tis­chen Erfahrung habe ich die The­men Hautkrebs, Hautkreb­svor­sorge, Hautkreb­sver­mei­dung und Hautkreb­s­früherken­nung zu einem beson­deren Schw­er­punkt mein­er Arbeit gemacht. Damit war ich während meines fachärztlichen Werde­gangs über Jahre hin­weg inten­siv beschäftigt und biete Ihnen die fundierte Exper­tise.

Den klaren Fokus in diesem zen­tralen Leis­tungss­chw­er­punkt lege ich auf kon­se­quente präven­tive Unter­suchun­gen und die möglichst frühzeit­ige diag­nos­tis­che Erken­nung. Bei­de Maß­nah­men kön­nen Hautkrebs-gefährde­ten Patien­ten entschei­dende Vorteile brin­gen. Und das ger­ade, weil wir es bei bösar­tigem Hautkrebs mit einem riskan­ten und oft aggres­siv­en Lei­den zu tun haben, das nicht sel­ten in den Kör­p­er ausstreut und Tochtergeschwül­ste an anderen Orga­nen bildet.

Wie sieht umfassende Hautkrebsvorsorge aus?

Im ersten Schritt kommt es immer auf die Ermit­tlung der indi­vidu­ellen Risiko­fak­toren beim einzel­nen Patien­ten an. Deshalb führe ich mit Ihnen beim Erst­ter­min ein aus­führlich­es Gespräch zu Ihrer gesund­heitlichen Vorgeschichte und möglichen famil­iären Vor­be­las­tun­gen. Eine zen­trale Frage lautet, ob Hautkrebs in der Fam­i­lie bekan­nt ist und wie oft und wie inten­siv Sie Ihre Haut ungeschützt der Sonne aus­set­zen und aus­ge­set­zt haben (Son­nen­brände in der Kind­heit).

Aus­ge­hend von diesem grundle­gen­den Gespräch biete ich Ihnen die sorgfältige und lück­en­lose Unter­suchung auf Hautkrebs am gesamten Kör­p­er. Dabei wird Ihre Haut voll­ständig unter ein­er ver­größern­den Lupe auf verdächtige Anze­ichen abge­sucht. Von größter Wichtigkeit ist die diag­nos­tis­che Prü­fung und Ein­schätzung vorhan­den­er Mut­ter­male mit­tels Der­matoskop. Das ist ein Mikroskop, mit dem man die Beschaf­fen­heit ins­beson­dere von pig­men­tierten Hautverän­derun­gen wie z. B. den Mut­ter­malen gut beurteilen kann.

Entschei­dend für Ihre indi­vidu­elle Hautkreb­svor­sorge sind die fort­laufende Beobach­tung und der Ver­gle­ich in bes­timmten Zeitab­stän­den. Denn häu­fig kündi­gen sich Haut­tumoren durch Mut­ter­male an, die sich mit der Zeit in Farbe, Form, Plas­tiz­ität und Ober­flächen­struk­tur verän­dern. Manche neigen sog­ar zum Bluten. Damit wir solche Prozesse im Blick behal­ten, biete ich Ihnen die fotografis­che Doku­men­ta­tion mit­tels dig­i­taler Der­matoskopie, auch Video-Auflicht­mikroskopie genan­nt, an, um auf­fäl­lige Hautverän­derun­gen aufzunehmen, zu spe­ich­ern und im Ver­lauf in medi­zinisch sin­nvollen Zeit­in­ter­vallen zu ver­gle­ichen und zu kon­trol­lieren. Das bedeutet nichts anderes, als dass ich mir Ihre Haut nach ein­er bes­timmten Zeit erneut anse­he und die aktuelle Beschaf­fen­heit verdächtiger Haut­merk­male mit den fotografisch archivierten Bildern abgle­iche.

Ganz neu ist ein inno­v­a­tives Unter­suchungsver­fahren, welch­es Mut­ter­male mit­tels elek­trisch­er Imped­anzspek­trome­trie misst und analysiert und so Verän­derun­gen in der Zell­struk­tur, Zel­laus­rich­tung, Zell­grösse und Zell­typen erken­nt. Diese Zusatz­in­for­ma­tio­nen sind sehr wertvoll bei der Melanomerken­nung und unter­stützen uns ins­beson­dere in schwieri­gen Gren­zfällen bei der Diag­noses­tel­lung.

Hautkrebs-Therapie und -Nachsorge

Mit meinen Leis­tun­gen im Schw­er­punkt der Hautkreb­svor­sorge wende ich mich auch an organtrans­plantierte und immun­sup­pressierte Patien­ten. Denn Men­schen mit diesen gesund­heitlichen Voraus­set­zun­gen haben ein deut­lich erhöht­es Risiko an Hautkrebs zu erkranken und brauchen die beson­ders wach­same der­ma­toonkol­o­gis­che Begleitung in eng­maschi­gen Abstän­den. Ihnen und allen weit­eren Patien­ten mit einem medi­zinis­chen Hand­lungs­be­darf rund um das The­ma Hautkrebs ste­he ich gerne zur Ver­fü­gung.

Das Spek­trum mein­er Leis­tun­gen reicht von der präven­tiv­en Unter­suchung mit Gewe­beent­nahme und gründlich­er his­tol­o­gis­ch­er Auswer­tung über die oper­a­tive und medika­men­töse Ther­a­pie bis zur Hautkreb­snach­sorge. Einen beson­deren Stel­len­wert besitzen scho­nende und inno­v­a­tive Ther­a­piekonzepte wie die Laser­be­hand­lung und die Pho­to­dy­namis­che Ther­a­pie von Hautkreb­svorstufen und die Oper­a­tion bei bere­its ent­standen­em Hautkrebs.

Wenn Sie ein­mal an Hautkrebs erkrankt sind, lege ich ein leitlin­ien­gerecht­es Nach­sorgeschema für Sie fest. Dies bein­hal­tet regelmäßige Ganzkör­perin­spek­tio­nen, Abtas­ten der Lym­ph­knoten und bei Bedarf auch Ultra­schall (Sono­gra­phie) der Lym­ph­knoten.

Im Falle eines metas­tasierten Malig­nen Melanoms arbeite ich mit spezial­isierten Der­ma­toonkol­o­gis­chen Zen­tren zusam­men.

Gerne informiere ich Sie hierzu in einem per­sön­lichen Gespräch in mein­er der­ma­tol­o­gis­chen Prax­is. Gerne kön­nen Sie sich auch bei Fra­gen jed­erzeit in unser­er Prax­is unter 089/9300 3535 melden oder Sie vere­in­baren gle­ich online Ihren Ter­min zur indi­vidu­ellen Beratung!