Behandlung bei Hautkrebs bei Dr. von Bayern in München

Über­blick über Haut­krebs­for­men

In das eng­ma­schige Vor­sor­ge­pro­gramm ge­gen Haut­krebs, das sie in mei­ner Pra­xis auf Wunsch er­hal­ten, kön­nen wir alle gän­gi­gen Haut­krebs­for­men ein­be­zie­hen. Ei­nen ers­ten Über­blick gebe ich Ih­nen hier.

Ak­ti­ni­sche Ke­ra­to­sen

Bei den Ak­ti­ni­schen Ke­ra­to­sen han­delt es sich um Haut­krebs­vor­stu­fen, die vor al­lem äl­tere Men­schen mit hel­lem Haut­typ be­tref­fen. Sie tre­ten als raue und oft nur leicht ge­rö­tete Stel­len an son­nen­ex­po­nier­ten Area­len z.B. am Kopf in Er­schei­nung und müs­sen sehr sorg­fäl­tig the­ra­piert wer­den, da­mit sie sich nicht in spi­no­zel­lu­läre Kar­zi­nome ver­wan­deln.

Wei­ßer Haut­krebs

Die im vo­ri­gen Ab­schnitt er­wähnte Tu­mo­ri­den­ti­tät des spi­no­zel­lu­lä­ren Kar­zi­noms, das man oft auch als Plat­te­ne­pi­t­hel­kar­zi­nom oder ein­fach als Spi­na­liom be­zeich­net, wird zu­sam­men mit dem Ba­sa­liom un­ter dem Über­be­griff Wei­ßer Haut­krebs zu­sam­men­ge­fasst. Die aus­führ­li­che me­di­zi­ni­sche Be­zeich­nung für das Ba­sa­liom lau­tet Ba­sal­zell­kar­zi­nom.

Das Ba­sal­zell­kar­zi­nom ist der häu­figste Haut­krebs, er tritt zu 80% im Ge­sicht, im Na­cken und an den Oh­ren auf. Es tritt oft als haut- oder por­zel­lan­far­be­ner gla­si­ger der­ber Kno­ten auf. Im Laufe der Zeit kann er grö­ßer wer­den und in der Mitte schüs­sel­för­mig ein­fal­len, er kann auf­ge­hen, blu­ten und Haut, Fett, Mus­keln und Kno­chen voll­stän­dig zer­set­zen.

Man be­zeich­net es als sem­i­ma­li­gne („halb­böse“), da es sehr lang­sam wächst und erst sehr spät streut und sich nur sehr sel­ten Toch­ter­ge­schwüre (Me­ta­sta­sen) bil­den. Trotz­dem müs­sen Ba­sa­liome be­han­delt wer­den, da sie, wie be­reits oben er­wähnt, lo­kal Pro­bleme be­rei­ten kön­nen.

Das Spi­no­zel­lu­läre Kar­zi­nom tritt be­son­ders an den „Son­nen­ter­ras­sen“ des Kör­pers, wie z. B. der Un­ter­lippe, Na­sen­rü­cken und Ohr­mu­scheln auf. Sie stel­len sich dar als scharf be­grenzte Rö­tung der Haut mit rauer oder ver­horn­ter Ober­flä­che. Manch­mal bil­det sich auch ein Schorf. Es wächst deut­lich schnel­ler als das Ba­sa­liom und kann auch beim Wach­sen Ge­webe zer­stö­ren. Toch­ter­ge­schwülste (Me­ta­sta­sen) in an­de­ren Or­ga­nen sind sehr sel­ten und ent­ste­hen erst nach Jah­ren. Un­ge­fähr 5 von 100 Men­schen mit Sta­chel­zell-Kar­zi­nom ster­ben an den Me­ta­sta­sen.

Die Iden­ti­fi­zie­rung ei­nes wei­ßen Haut­kreb­ses durch den Pa­ti­en­ten ist oft sehr schwie­rig, da er zu Be­ginn meist sehr un­auf­fäl­lig ist. Des­halb ist die früh­zei­tige Ent­de­ckung im Rah­men ei­ner Haut­krebs­vor­sorge so sinn­voll. Je frü­her ein wei­ßer Haut­krebs oder de­ren Vor­stu­fen er­kannt wird, desto klei­ner ist der Ein­griff. Be­son­ders im Ge­sichts­be­reich, in dem der weiße Haut­krebs be­son­ders häu­fig auf­tritt, gilt das zu be­rück­sich­ti­gen.

Schwar­zer Haut­krebs

Das ma­li­gne Me­la­nom ist der ge­fähr­lichste Haut­krebs­typ. Es wird auch als Schwar­zer Haut­krebs be­zeich­net, weil es aus dunk­len Pig­ment­zel­len ent­steht. Da­bei ist der Schwarze Haut­krebs sehr viel ge­fähr­li­cher und ag­gres­si­ver als der Weiße Haut­krebs, da be­reits kleine Tu­mo­ren ab ei­nem Durch­mes­ser von ca. 1 Mil­li­me­ter in den Kör­per streuen kön­nen.

Die­ser Krebs kann an al­len Stel­len der Haut auf­tre­ten, auch an Schleim­häu­ten, zum Bei­spiel im Mund oder an den Ge­ni­ta­lien. Er wächst aber auch un­ter den Haa­ren auf der Kopf­haut, un­ter den Fuß- und Fin­ger­nä­geln oder un­ter den Fuß­soh­len. Je­des dritte ma­li­gne Me­la­nom wächst in schon be­stehen­den und auch in an­ge­bo­re­nen Pig­ment­ma­len, den „Le­ber­fle­cken“ oder „Mut­ter­ma­len“.

Jede Ver­än­de­rung ei­nes Mut­ter­mals, sei es in Größe, Form, Farbe, Sym­me­trie, Er­ha­ben­heit oder Be­gren­zung ist ver­däch­tig. Auch wenn ein Pig­ment­mal juckt, brennt oder so­gar blu­tet, muss es so schnell wie mög­lich ab­ge­klärt werde.

Umso wich­ti­ger ist ge­rade für die Prä­ven­tion ein sehr ge­nauer und de­tail­lier­ter dia­gnos­ti­scher Blick, den ich mit mei­ner Haut­krebs­vor­sorge und der darin ein­ge­schlos­se­nen Mut­ter­mal­kon­trolle ge­währ­leiste.