Hautkrebsvorsorge bei organtransplantierten Patienten - Hautarzt München Dr. v. Bayern

Or­gan­trans­plan­tierte und im­mun­sup­pres­sierte Pa­ti­en­ten — Fo­kus­sierte Auf­merk­sam­keit für Pa­ti­en­ten mit spe­zi­el­len An­for­de­run­gen

Bei Men­schen, die ein Herz, eine Niere, Lunge oder Le­ber trans­plan­tiert be­kom­men ha­ben, ist es von größ­ter Wich­tig­keit, den Or­ga­nis­mus me­di­ka­men­tös so ein­zu­stel­len, dass das neue Or­gan op­ti­mal an­ge­nom­men wird. Da­mit kann vor al­lem auch die mit Me­di­ka­men­ten er­reichte Un­ter­drü­ckung be­stimm­ter Re­ak­tio­nen des Im­mun­sys­tems ver­bun­den sein. Das ist wich­tig, da­mit das neue Or­gan nicht ab­ge­sto­ßen oder in sei­ner Funk­tion ge­schwächt wird.

Ul­tra­vio­let­tes Licht und Im­mun­sup­pres­siva füh­ren zum ver­stärk­ten Auf­tre­ten von wei­ßem Haut­krebs

 Men­schen, die eine Or­gan­spende er­hal­ten ha­ben, müs­sen le­bens­lang Im­mun­sup­pres­siva ein­neh­men. Sie ver­hin­dern, dass der Kör­per das fremde Or­gan ab­stößt. Diese me­di­ka­men­töse Im­mun­sup­pres­sion schränkt je­doch auch die Im­mun­ant­wort ein, die zur Be­kämp­fung von Tu­mor­zel­len be­nö­tigt wird. Bis heute geht da­her eine Ver­hin­de­rung der Or­gan­ab­sto­ßung auch mit ei­ner er­höh­ten Tu­mor­ent­ste­hung ein­her. Man­che Im­mun­sup­pres­siva er­hö­hen zu­dem die Licht­emp­find­lich­keit der Haut.

 Or­gan­trans­plan­tierte ha­ben ein 60- bis 100-fach er­höh­tes Ri­siko an wei­ßem Haut­krebs zu er­kran­ken. Im Ver­gleich zu an­de­ren Pa­ti­en­ten wei­sen Sie ins­be­son­dere ei­nen hö­he­ren An­teil von spi­no­zel­lu­lä­ren Kar­zi­no­men, auch Spi­na­liom ge­nannt, auf.

Gerne biete ich Ih­nen mein pro­fun­des fach­me­di­zi­ni­sches Know-how an

Im Rah­men mei­ner Tä­tig­keit als Kon­si­li­ar­ärz­tin im Kli­ni­kum Groß­ha­dern in Mün­chen, hatte ich sehr viel Kon­takt zu im­mun­sup­pri­mier­ten und or­gan­trans­plan­tier­ten Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten, die ich der­ma­to­lo­gi­sch be­glei­ten durfte. Gerne be­treue ich Sie auch wei­ter­hin in mei­ner Pra­xis mit eng­ma­schi­ger Haut­krebs­vor­sorge und leite im Falle ei­nes Fal­les die rich­tige The­ra­pie ein.